16.10.2023

ZEBRA Poetry Film Festival zeichnet Preisträger:innen aus

Am Sonntag wurden bei der feierlichen Preisverleihung des ZEBRA Poetry Film Festival drei Preise im Gesamtwert von 9.000 € und ein Publikumspreis verliehen. Das Festival rund um den internationalen Poesiefilm fand vom 12. bis zum 15. Oktober 2023 im Haus für Poesie und im Kino in der Kulturbrauerei statt.

Eine internationale Jury, bestehend aus Rosa Maria Hopp (Redakteurin MDR), Federico Italiano (Dichter) und Maria Mohr (Filmemacherin und Filmlehrende), vergab die drei mit je 3.000 € dotierten Preise. 25 weltweit produzierte Poesiefilme standen im Wettbewerb um die Titel, ausgewählt aus rund 1.200 Einsendungen aus über 90 Ländern.

Der ZEBRA-Preis für den besten Poesiefilm 2023 (gestiftet durch das Haus für Poesie) ging an Fitzgerald & Rimini – D Frou Bovary de Porrentruy von Yannick Mosimann aus der Schweiz, mit einem Gedicht von Ariane von Graffenried.

Den Goethe Filmpreis – Grenzen (gestiftet vom Goethe-Institut) gewann Kin ma belle von Junior Mozese aus der Demokratischen Republik Kongo, von dem auch das Gedicht stammt, auf dem der Film basiert.

Der Ritter Sport Filmpreis 2023 (gestiftet von der Alfred Ritter GmbH & Co. KG) ging an Legs von Jennifer Still, Christine Fellows und Chantel Mierau aus Kanada, basierend auf einem Gedicht von Jennifer Still.

Lobende Erwähnungen

Darüber hinaus wurden zwei lobende Erwähnungen ausgesprochen:

Eine lobende Erwähnung des Goethe Filmpreises für Satane Sefid von der Iranerin Shiva Sadegh Asadi, Regisseurin und Autorin in Personalunion

Und eine lobende Erwähnung des Ritter Sport Filmpreises für Meanwhile, somewhere in the state of Colorado von Gloria Regonesi aus Italien; der Film basiert auf einem Gedicht von Simon Armitage

Zusätzlich vergaben die Zuschauer:innen des ZEBRino Poesiefilmfestivals für Kinder und Jugendliche einen Publikumspreis:

Der ZEBRino-Preis für den besten Poesiefilm für Kinder und Jugendliche 2023 wurde an Abri von Julie Daravan Chea aus Frankreich vergeben. Der Film basiert auf einem Gedicht von Esther Granek.

Eine lobende Erwähnung erhielt der Film Swallows love von Mariya Onishchenko aus der Ukraine basierend auf dem Volkslied: Shum.

Hier finden Sie die Statements der Jury